Alltagsexerzitien

 

 

 

 

Alltagsexerzitien

 

Alltagsexerzitien sind Geistliche Übungen im Alltag.

Sie gehen nicht ins Kloster, Sie ziehen sich nicht zurück in die geschützte Atmosphäre eines besonderen Hauses, sondern Sie bleiben, wo Sie sind: in Ihrer Wohnung, in Ihrer Familie, in Ihrem Beruf und Ihren Alltagsbezügen. Und doch ist etwas anders: Sie machen Raum für eine Vertiefung. Sie reservieren vier oder fünf Wochen lang ca. eine halbe Stunde am Tag für eine Meditation mit Impulsen, die Sie bekommen, und ziehen sich zurück in eine Ecke Ihrer Wohnung, wo Sie niemand stören darf. Sie leben Ihren Alltag – aber Sie leben ihn von einem inneren Weg her, auf dem ich Sie begleite. Geistliches und Alltägliches wird verzahnt. Glauben wie im richtigen Leben.

 

ich biete zwei Weisen Begleiteter Alltagsexerzitien an:

Sie können sich einer kleinen Gruppe anschließen und haben einmal wöchentlich einen gemeinsamen Abend mit Impulsen, Einführungen in neue Gebets- oder Meditationsweisen, vielleicht einem Tanz und einem knappen Austausch. Darüber hinaus haben Sie natürlich die Möglichkeit zum Einzelgespräch. Vorteil: Sie sind gemeinsam unterwegs, so manche Erfahrung ist vergleichbar und die praktischen Anleitungen sind in der Gruppe einfach schöner und das Erleben dichter.

Alltagsexerzitien in der Gruppe biete ich immer in der Fastenzeit an. Auf Anfrage kann auch zu anderen Zeiten eine Gruppe zustande kommen, z.B. in der Sommerpause oder in der Adventszeit.

 

Die Alltagsexerzitien in der Fastenzeit 2019:

 

 

Folgende Reihen liegen ausgearbeitet vor:

Jede Reihe umfasst Material für fünf Wochen. Jede Woche beinhaltet fünf Impulse; jeweils einen Psalm, eine biblische Geschichte, ein Bild, ein Gebet / Gedicht und eine Geschichte. Dazu kommen Anregungen zum Umgang mit dem Material und methodische Anleitungen. (Diese Reihen stehen nur für von mir begleitete Exerzitien zur Verfügung. Auch aus Gründen des Urheberrechtsschutzes kann ich sie nicht als Materialmappe aushändigen.)


Sie können aber auch individuell begleitete Alltagsexerzitien machen. Auch in diesem Fall erhalten Sie jede Woche Material zur Meditation und an die Stelle des Gruppenabends tritt ein wöchentliches Einzelgespräch. Anleitungen kann es ebenfalls geben. Vorteil: Sie können den Zeitraum so wählen, dass die Zeit nicht von anderen Anforderungen überlagert wird.

Individuell begleitete Alltagsexerzitien können (fast) jederzeit stattfinden. Melden Sie sich bei Interesse einfach: wir vereinbaren dann einen Zeitraum und Sie suchen sich von den untengenannten Themen eines aus, das Sie anspricht.

 

 

 

Der Schatz im Acker meines Lebens

(bitte klicken für ausführliche Informationen)

 

 

Gott auf die Spur kommen

Manchmal gleicht unser Leben einem „Wimmelbild“, vielfältig, bunt, reich – manchmal aber auch voll, laut und verwirrend. Herausfordernd.

Die Frage nach Gott, das Suchen oder Wieder-Suchen, das Gestalten des Lebens mit ihm ist aber auch mitten in dem, wie das Leben eben ist, möglich.

Mit den Anleitungen gehen Sie Ihren individuellen Weg, Gott in den Wirklichkeiten Ihres Lebens auf die Spur zu kommen.

In deinem Licht sehen wir das Licht

Mit Leib und Sele sind wir angewiesen auf das Licht. Es ermutigt, lässt uns sehen, ermöglicht Orientierung, schenkt Wärme und Farben. Wir suchen und brauchen Licht.
Unser Leben enthält beides, Helles und Dunkles, Erkennbares und Verworrenes, Buntes und Bedrückendes. Und in all dem Hinweise auf das Mitsein Gottes in unserem Leben.
Wo sehen wir das Licht? In welchem Licht sehen wir uns? In welchem Licht sehen wir Gott?

Da berühren sich Himmel und Erde

– so weit voneinander entfernt – und doch manchmal ineinander liegend.
Das irdische Vielerlei füllt und prägt unser Leben: Schönes, Buntes, Bereicherndes, Herausforderndes, Bedrückendes, Verwirrendes ...
Wo soll da noch Raum sein für den Himmel? Wo wäre da Raum für die Erfahrung Gottes?
Und doch: je und dann erleben wir sie – die Nähe von Himmel und Erde – mitten in dem,
wie das Leben eben ist.
Sie können Aufmerksamkeit üben für diese Berührung von Himmel und Erde mitten im eigenen Leben.

Nimm sein Bild in dein Herz

Wir tragen Bilder in unserem Herzen, auch Bilder Gottes. Manche sind uns bewusst, manche bleiben stumm. Manche sind dunkel oder fremd.

In den Bildern unseres Herzens ist Gott verborgen gegenwärtig.
Wir sind eingeladen, hinzuschauen und gute, lebensfördernde Bilder in unser Herz aufzunehmen.

Gott einen Ort sichern

Madeleine Delbrêl (1904 - 64) war eine katholische französische Christin, eine „Pionierin des Glaubens in einer säkularisierten Gesellschaft“. Als junge Frau entschied sie sich, zusammen mit einigen Freundinnen, in einem Vorort von Paris das harte Leben der Industriearbeiter zu teilen, um dort ihren Glauben zu leben. Zu Lebzeiten in ihrer Kirche kritisch beäugt, gilt sie heute als „Mystikerin der Straße“ - ihre Texte und Gedanken weisen einen Weg zu einem persönlichen Glauben mitten in einer Welt voll Lärm, Ängsten, Bedrohungen und Hoffnungslosigkeiten. Hier suchte und fand und bezeugte sie Wege, Gott einen Ort zu sichern. Ihre Gedanken können auch uns Anstöße geben, Gott einen Ort zu sichern im eigenen Leben.